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Fester Halt für Holzpalisaden

Palisaden begegnen uns auf Schritt und Tritt, denn die Einfassungselemente sind der passende Rahmen für Treppen, Beete, Grünflächen und viele andere Gartenanlagen. Sie sind ausgesprochen attraktive Gestaltungselemente, um vorhandene natürliche Böschungen abzufangen und interessant zu gestalten. Diese Wirkung kann noch gesteigert werden, wenn die Palisaden in unterschiedlichen Höhen oder in einem bogenförmigen Verlauf gesetzt werden. Palisaden sind in aller Regel runde Abschnitte von sorgfältig entrindetem und maschinell weißgeschältem oder gefrästem Nadelholz. Die Gestaltungsmöglichkeiten mit Palisaden sind sehr vielseitig. Sie können in gleiche Höhe gesetzt, in der Höhe ansteigend oder fallend versetzt werden. Sie können gerade, rund, in Kurven oder beliebig dem Gelände angepasst werden. Die Auswahl an Palisaden in verschiedenen Längen und unterschiedlichen Durchmessern ist sehr groß.

Palisaden, ob rund, eckig, halbrund, gespitzt, gefast (gefaste Kante = abgeschrägt) oder als Beetrollis (mit Drähten zu Einheiten geheftet), bestehen in der Regel aus heimischen Hölzern. Bei der geschälten Palisade bleibt die Stammform mit unterschiedlichen Durchmessern erhalten, wogegen bei der rundgefrästen und hobelglatten Palisade ein einheitlicher Durchmesser anzutreffen ist. Auf jeden Fall sollte bei der Holzpalisade auf das RAL-Gütezeichen geachtet werden, denn nur dieses garantiert eine korrekte Holzschutzbehandlung. Wegen des ständigen Erdkontaktes nach dem Einbau der Palisaden ist dieser Schutz unerlässlich. Im Fachhandel sind die gängigen Holzpalisadenlängen von 30 bis 400 Zentimetern zu erhalten. Je nach Hang- oder Bodenniveau müssen beim Einbau unterschiedliche Einbautiefen beachtet werden, die im Zusammenhang mit der gewünschten freien Höhe stehen.

Einbau der Palisaden:
Um eine Reihe niedriger Palisaden zu setzen, genügt es sicherlich, wenn die Pfähle eingeschlagen werden. Beachten Sie aber: Auch wenn die Oberkanten gefast sind, kann das Holz durch den Hammerschlag absplittern. Verwenden Sie also in jedem Fall ein Einschlagholz.

Für den Einbau höherer Palisaden wird zunächst ein ausreichend tiefer Versetzgraben ausgehoben (10 cm + mindestens 1/3 der Palisadenhöhe). Bei nicht tragfähigen Böden muß eine ca. 15 cm starke Tragschicht aus Kies, Schotter oder ähnlichem (Korngröße 0/32 mm) eingebracht werden, die bis zur Standfertigkeit verdichtet wird. Die Einbautiefe beträgt normalerweise 1/3 der Palisadenhöhe. Bei höheren Belastungen (z.B. Hanglast) müssen die Palisaden entsprechend tiefer eingebaut werden. Palisaden werden auf ein ca. 10 cm starkes Fundament aus erdfeuchtem Magerbeton gesetzt und senkrecht ausgerichtet. Eine Richtschnur ist für einen gradlinigen Versatz in Höhe und Richtung ein einfaches Hilfsmittel. nach drei versetzten Palisaden wird am Fuß beidseitig eine Betonstütze aus erdfeuchtem Beton (Oberkante ca. 45 ° abgeschrägt) angebracht. Nachdem der Beton der Fußstütze ausgehärtet ist, wird mit wasserdurchlässigem Material (Kies, Schotter oder Recycling-Material-Körnung 0/56) bis ca. 20 cm unterhalb der Palisaden-Oberkante aufgefüllt. Vorher ist die Palisadenreihe mit Dachpappe o.ä. abzudecken, damit kein Material durch die Fugen geschwemmt wird. Dann mit Erde auffüllen.

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  18.05.2012   Seitenanfang  |  zurück  |  drucken  |