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Teak-Gartenmöbel von Flecken und Algen befreien

Nicht geölte Teak-Gartenmöbel, und nur um diese geht es hier, überwintern meistens im Freien. Das vertragen sie auch, sofern sie von gute Qualität und die Beschläge und Schrauben aus Messing oder rostfreiem Edelstahl sind. Natürlich sollte man sie unter eine Überdachung oder unter eine Plane stellen. Doch wie auch immer: Alles, was Witterungseinflüssen ausgesetzt ist, kann von Algen befallen werden. Und auch sonst tragen Umweltbelastungen dazu bei, die Möbel zu verdrecken. Am Schlimmsten sind jedoch Fettflecken, weil die Bratensoße auf den Tisch getröpfelt ist.

Da hilft kein klares Wasser, da helfen nur Spezialreiniger  o d e r  der Topfreiniger mit Naturborsten. Und so gehen Sie am besten vor:
Den Tisch leicht schräg stellen. indem man an einer Seite unter die beiden Standfüße einen Ziegelstein legt. So kann das Schmutzwasser ablaufen und das Arbeitsgerät rutscht dennoch nicht vom Tisch.
Eine Schüssel mit heißem Wasser bereitstellen, in das Wasser kommen einige Spritzer eines Spülmittels. Nun mit der Topfbürste die einzelnen Teak-Leisten abschrubben. Die Topfbürste ist besser als eine Wurzelbürste, denn mit ihr kann man auch zwischen die Leisten gelangen.
Machen Sie sich auf einen viermaligen Wasserwechsel bei einer Tischreinigung gefaßt, denn es entsteht schnell eine schwarze Brühe (da sieht man dann, was alles in unserer Luft herumschwebt und sich auf den Möbeln niederläßt).
Spritzen Sie nun den gereinigten Tisch gründlich mit Wasser aus dem Gartenschlauch ab. Da Teak schnell abtrocknet, sehen Sie schon nach einer halben Stunde, wo nachgearbeitet - also noch einmal geschrubbt werden muß.
Das Endergebnis bei einem sechs Jahre alten Teaktisch kann sich sehen lassen. Wenn doch noch etwas dunklere Stellen geblieben sind, so sind das Reste von fettigen Soßen und dergleichen. Die hätte der Gartenmöbelbesitzer direkt entfernen müssen. Jetzt hilft auch Chemie nicht mehr. Andererseits gehören solche verwaschenen Flecken zur "natürlichen Patina", die manche Teak-Freunde geradezu schätzen.
Besonderer Hinweis zu gummiartigen Garten-Tischdecken: Diese bestehen aus einem netzartigen Gewebe aus Polymerschaum (80%) und Polyester (20 %). Das meist dunkelgrüne Gewebe läßt sich gut abwischen (und auch in der Maschine waschen). Aber es täuscht auch Sauberkeit vor, denn die durch das Netz gelaufene Bratensoße wird nicht wahrgenommen, arbeitet sich aber in Wirklichkeit in das Teakholz ein. Spätestens nach jedem Essen also die Garten-Tischdecke entfernen und Flecken von Ketch-up, Majo und dergleichen sofort mit "entspanntem" Heißwasser und der erwähnten Topfbürste entfernen.
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  18.05.2012   Seitenanfang  |  zurück  |  drucken  |