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Vertäfelte Bar der 30er Jahre mitten in Rom

Wer nach Rom kommt, tut es aus geschäftlichen oder aus touristischen Gründen. Die Touristen aus aller Welt überwiegen bei weitem. Meist bleiben Sie nur ein Wochenende, für Japaner auf Europa-Rundreise tut es auch ein Tag. Ob ein Tag oder eine Woche – wohin man schaut und tritt: Marmor, Naturstein, Pflasterstein. Immerhin sind die Kirchenbänke aus Holz. Und die Bilderrahmen in den zahlreichen Museen natürlich auch. Aber sonst? Wer Erholung braucht vom vielen Pflastertreten, findet diese in der holzvertäfelten Bar des Hotels Mediterraneo.

Bar des Hotels Mediterraneo

Die Bar hat ein ganz besonderes Flair – das der 30er Jahre. Die hohen Wände sind vertäfelt, eine große, hölzerne Intarsienarbeit, die den Weingott Bacchus zeigt und die ebenfalls aus den 30er Jahren stammt, ist nicht zu übersehen. Die Bar ist halbrund, die plüschigen Sessel typisch für die Epoche vor dem Zweiten Weltkrieg. Wer hier sitzt, sich entspannt und bei einem Cocktail ins Träumen gerät, den würde es nicht wundern, wenn plötzlich „die Garbo“ mit breitkrempigem Hut am Nachbartisch sitzen oder Marlene Dietrich in den damals typischen Hosen mit weitem Schlag an der Bar stehen würde. So hat denn auch das historische Rom seine Ecken, wo man mal keinen (oder weniger) Marmor und Granit sieht.

Bar mit Dachrestaurant

Das gilt auch für das Highlight des Hotels – die Bar mit Dachrestaurant in der zehnten Etage. Hier sitzt man auf Gartenstühlen aus Eisen, jedoch mit hölzernen Sitzen und Rückenlehnen. Der Blick aus diesem Restaurant kann in alle vier Himmelsrichtungen schweifen: Rom liegt einem praktisch zu Füßen. Das Hotel Mediterraneo gehört zur römischen Hotelgruppe Bettoja, die in Rom drei weitere Häuser betreibt. Das Mediterraneo ist im 4-Sterne-Bereich angesiedelt und liegt unmittelbar am „Termini“, dem römischen Hauptbahnhof. Doch keine Angst: Das Bahnhofsviertel wird in Rom nicht von zwielichtigen Shops beherrscht – ganz im Gegenteil. Gerade hat hier ein neues 5-Sterne-Haus eröffnet, in den Nebenstraßen findet man Genießer-Restaurants. Wer mit dem Zug anreist, braucht nur 100 m bis zum Hotel. Nähere Infos über das Hotel mit seiner 30er-Jahre-Bar, seinem großen Salon mit herrlich-plüschigen Sesseln und seinem Dachrestaurant unter www.bettojahotels.it

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  09.09.2010   Seitenanfang  |  zurück  |  drucken  |