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Holz"macken" fachmännisch ausbessern

Selbst "hartes" Holz ist weich, wenn es hart hergenommen wird. Es können Risse und Kerben entstehen. Auch Fehlstellen treten auf - zum Beispiel Harzgallen oder Risse durch ungünstige Raumtemperatur und Raumfeuchtigkeit oder holztypische Trocknungs- bzw. Schwindvorgänge.

Wie arbeitet man am besten derartige "Macken" so bei, das sie hinterher nicht sichtbar sind? Gewiß - Holzkitt ist eine Möglichkeit. Aber bei der Verwendung von Holzkitt grenzt es fast an ein Wunder, wenn die Reparaturstelle unsichtbar bleibt. Hier der Rat eines erfahrenen Möbelrestaurators:

  1. Sammeln Sie aus dem (vorher gründlich gesäuberten) Staubfangsack des Bandschleifers den Holzstaub und verwahren Sie diesen in einer Dose (für spätere Fälle).

  2. Im Reparaturfall rühren Sie den Holzstaub mit einem Zwei-Komponentenkleber zu einem Brei (z.B. mit Reparatur-Epoxy). Arbeiten Sie schnell, denn der Kleber härtet auch schnell aus.

  3. Drücken Sie die pastöse Masse in die Kerbe - und zwar so, daß etwas von der Masse übersteht.

  4. nach der Aushärtung - in der Regel nach einer halben Stunde - können Sie die Reparaturstelle beischleifen und endbehandeln (z. B. lackieren).

Spezialtipp:
Sollte kein Holzstaub vorhanden sein, können Sie z.B. von der Unterseite einer Treppenstufe oder einer Schublade eine entsprechende Staubmenge "produzieren".


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  18.05.2012   Seitenanfang  |  zurück  |  drucken  |