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Holz"macken" fachmännisch ausbessern |
Selbst "hartes" Holz ist weich, wenn es hart hergenommen wird. Es können Risse und Kerben entstehen. Auch Fehlstellen treten auf - zum Beispiel Harzgallen oder Risse durch ungünstige Raumtemperatur und Raumfeuchtigkeit oder holztypische Trocknungs- bzw. Schwindvorgänge.
Wie arbeitet man am besten derartige "Macken" so bei, das sie hinterher nicht sichtbar sind? Gewiß - Holzkitt ist eine Möglichkeit. Aber bei der Verwendung von Holzkitt grenzt es fast an ein Wunder, wenn die Reparaturstelle unsichtbar bleibt. Hier der Rat eines erfahrenen Möbelrestaurators:
- Sammeln Sie aus dem (vorher gründlich gesäuberten) Staubfangsack des Bandschleifers den Holzstaub und verwahren Sie diesen in einer Dose (für spätere Fälle).
- Im Reparaturfall rühren Sie den Holzstaub mit einem Zwei-Komponentenkleber zu einem Brei (z.B. mit Reparatur-Epoxy). Arbeiten Sie schnell, denn der Kleber härtet auch schnell aus.
- Drücken Sie die pastöse Masse in die Kerbe - und zwar so, daß etwas von der Masse übersteht.
- nach der Aushärtung - in der Regel nach einer halben Stunde - können Sie die Reparaturstelle beischleifen und endbehandeln (z. B. lackieren).
Spezialtipp:
Sollte kein Holzstaub vorhanden sein, können Sie z.B. von der Unterseite einer Treppenstufe oder einer Schublade eine entsprechende Staubmenge "produzieren".
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