Früher waren Türen mit überfälzten Strukturen Standard, eine flächenbündige Tür gab es nur als teure Sonderanfertigung.
Dies ist heutzutage anders, denn jeder namhafte Türhersteller hat mittlerweile auch stumpf eingeschlagene (so der Fachausdruck) Türen serienmäßig
im Programm. Und das Interesse der Kunden an diesen Türen ist groß. Die Türhersteller können sich über Steigerungsraten von bis zu 30 Prozent bei
flächenbündigen Innentüren freuen. Doch was macht eine flächenbündige Tür aus und warum ist sie so beliebt?
Nun - bei einer flächenbündigen Tür fehlt der Falz, das Türblatt liegt vollständig innerhalb des Rahmens. Hinzu kommt, dass die Bänder, an denen
die Tür aufgehängt wird, vollständig in der Konstruktion verschwunden sind. Es sind demnach spezielle Bandsysteme für flächenbündige Türen notwendig.
Wand und Tür bilden also eine komplett ebene Fläche - sofern die Zarge mit der Wand abschließt. Und nicht nur Innenarchitekten legen mit glatten
Flächen gerne gestalterische Akzente. Türen, die sich flächenbündig in das Gesamterscheinungsbild einfügen, wirken zurückhaltend und überzeugen durch
ihre durchgehende Optik. Das ist auch der Grund, warum sich die Bündigkeit von Türfläche und Zargenverkleidung im privaten Haus- und Wohnungsbau immer
mehr durchsetzt.
Dabei ist es nicht allein die Flächenbündigkeit, die Akzente setzt, wie das Beispiel der Türen-Serie interion von HUGA beweist. Diese Türen kombinieren
auf faszinierende Weise eine edle Lackoberfläche mit schlanken Einlagen aus Sandstein, Beton oder Schiefer. Das Wechselspiel von Geradlinigkeit und
Struktur, hell und dunkel oder glänzend und rau macht das Besondere an diesen Türen aus. Sowohl an designorientierte und individuell-kreative
Einrichtungswelten im Wohnbereich als auch an moderne Büroarchitektur wenden sich die Türen aus der Serie Fine-Art von ringo. Die Türen gibt es in
den Ausführungen helle Eiche, Wenge, Anegré, Zebrano oder Weißlack. Lichtausschnitte mit wahlweise mattiertem, klarem oder mit Dekoren versehenem Glas
sind zusätzliche Optionen.
Türenhersteller Prüm vereint mit seiner Designlinie Royal unterschiedliche Gestaltungsansätze zu einem einheitlichen Designverbund. Bei der
Oberflächengestaltung können die Kunden wahlweise nicht nur zwischen hochwertigem Furnier, Weißlack oder edlem Massivholz wählen - auch
Lichtausschnittvarianten oder Ganzglastüren sind möglich. Charakteristisch für alle Türen aus der Serie sind die sogenannten Lisenen. Das sind
schmale Streifen in Edelstahloptik, die sich über die ganze Türbreite ziehen und die Tür wahlweise in drei oder fünf Segmente gliedern. Ganz gleich
für welchen Stil und welche Ausstattung sich der Kunde entscheidet, die Auswahl an flächenbündigen Türen ist mittlerweile riesig, so dass jeder die
richtige Tür für seinen individuellen Wohnstil findet. Der Fachhandel berät gerne zu diesem Thema.